Vorwort Es tut mir leid, dass ich diesen Reisebericht erst jetzt (4 Monate später) ins Netz stellen konnte.
Dies ist der erste Bericht auf dieser Homepage, der nicht von mir verfasst worden ist.
Diese Zeilen werden für uns auch sehr viel später noch eine Erinnerungs-hilfe sein!
Grüße aus Bretzenheim
Streckenführung
Freitag 9. August 2013
Samstag, 10. August 2013
Sonntag, 11. August 2013
Montag, 12. August 2013
Dienstag, 13. August 2013
Mittwoch, 14. August 2013
Donnerstag 15. August 2013
Freitag 15. August 2013
| Rhein - Mosel - Vogesen Tour "Sauerkraut-Tour 2013" vom 09. bis 16. August 2013
Teilnehmer und Hotelreservierungen Ab Wien mit dabei waren:
ab Bretzenheim:
Allgemeines: Nach einer Einladung von Bernd sind wir zu einer für uns neuen Motorrad- tour aufgebrochen. Bernd hat für diese Tour alle Quartiere vorbestellt.
Unsere Unterkünfte während der Tour
Bretzenheim Hotel Hinterconti Ein umgebauter und sehr geschmackvoll eingerichteter Bauernhof Preis: DZ mit Frühstück 89 €
Trier (älteste Stadt Deutschlands) Hotel Blesius Garten, ein etwas außerhalb des Stadtzentrums gelegenes gutbürgerliches Hotel mit eigener Brauerei. Preis: EZ mit Frühstück 72 € inklusive eines Business Paketes, dass wir bis heute noch suchen.
Lembach (Frankreich) Hotel au Heimbach Das Hotel liegt in einem kleinen Städtchen in Frankreich und wird von einer sehr resoluten, aber freundlichen Chefin geführt. Preis: EZ (Dachkammer) mit Frühstück 70 €
Xon (Frankreich) Chalet Hotel Lecollet direkt hinter der Col de la Schlucht herrlich auf ca. 1.000 Hm. gelegenes Vogesenhotel mit sehr netter bäuerlicher Einrichtung Preis: DZ mit Frühstück 88 €
Wien / Alland (Treffpunkt mit Christel und Sepp), dann nur noch über die Autobahn über Linz, Passau bis nach Erlangen (Übernachtung). Am nächsten Tag keine Autobahn, sondern nur noch Landstraßen und durch jedes nur mögliche "Kuhdorf" vorbei an Frankfurt nach Bretzenheim. Von Bretzenheim über die B 9 den Rhein entlang bis zum Deutschen Eck in Koblenz, dann entlang der Mosel nach Trier (Übernachtung). Rein nach Luxembourg und ein weiteres Stück der Mosel entlang, ab ins Saarland - alles auf Landstraßen abwechselnd über die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich in den Pfälzer Wald und weiter in den nördlichen Elsass (Übernachtung in Heimbach). Weiter über den Berg-rücken der Vogesen, wo wir uns nach der Übernachtung von Angela, Wolfgang und Bernd verabschieden. Wir fahren dann noch die Vogesen hinunter nach Colmar und von dort nur mehr Autobahn über Straßbourg, Stuttgart, München, Salzburg nach Neuhofen Ried (Übernachtung). Dann weiter über die Autobahn über Linz bis Persenbeug, wo wir voneinander Abschied nehmen. Ich fahre dann ab Melk der Donau entlang weiter nach Wien. Gesamtkilometer: 2.483
Wien - Erlangen Tageskilometer: 547 Wetter: In Österreich immer wieder kleine Regenschauer, in Deutschland fängt es dann richtig an zu schütten. In Alland treffen wir uns um 9.00 Uhr mit Christel und Sepp und es geht los nach Bretzenheim. Wir fahren wegen der großen Distanz nur Autobahn über Linz, Passau bis nach Erlangen. Wegen des andauernden Regens mussten wir die meiste Zeit im Regengewand fahren. Nach kurzer Suche in Erlangen haben wir ein sehr nettes Hotel gefunden. Ankunft ca. um 16.00 Uhr. Nach der "Trockenlegung" geht es auf ein gutes Bier und am Abend in die dem Hotel angeschlossene Pizzeria.
Erlangen - Bretzenheim Tageskilometer: 287 Wetter: Leicht bewölkt und mäßig warm Die nassen Kleider sind wieder trocken und wir brechen auf nach Bretzenheim. Da wir nur noch ca. 300 km vor uns haben fahren wir nur Landstraßen. Herbert lässt sich durch sein Navi durch alle nur möglichen Dörfer und Straßen führen. Ein lustiger und landschaftlich recht netter Motorradtag. Ankunft in Bretzenheim beim Bernd um ca. 15.45 Uhr. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung werden wir von Andrea und Bernd zu einer köstlichen Jause im Garten, wo wir auch Wolfgang treffen, eingeladen. Anschließend bringt uns Bernd zu unserem Hotel, in dem wir 2 Nächte verbringen werden. Die Hotelchefin spendiert uns eine Runde Bier. Nach dem Umziehen und einer Rast im Hotel gehen wir gemeinsam auf das Bretzenheimer Weinfest. Es war ein lustiger, netter Abend mit gutem Essen und Trinken in einer Menschenmasse. Zum Abschluss gehen wir noch in den Rotwein-Keller und verkosten dort den Rotwein.
Schifffahrt auf dem Rhein Tageskilometer: 0 Wetter: Leicht bewölkt, dann sonnig und warm. Wolfgang, Andrea und Bernd holen uns mit ihren Autos vom Hotel ab und wir fahren nach Bingen am Rhein. Dort besteigen wir ein Ausflugsschiff und fahren stromabwärts den schönsten Teil des Rheins bis zur Loreley. Anfangs wehte ein sehr kalter Wind, dann besserte sich das Wetter und wir konnten an Deck sitzen und die wunderbare Landschaft genießen. Zurück fahren wir dann stromaufwärts bis nach Rüdesheim. Die gesamte Schifffahrt hat ca. 4 Stunden gedauert. In Rüdesheim machen wir einen sehr netten Spaziergang durch die Altstadt und kehren zum Mittagessen in der Drosselgasse ein. Gestärkt durch das Mittagessen fahren wir mit einer Seilbahn (winzige 2-4 Mann Kabinen) zum Niederwalddenkmal in Rüdesheim, der "Germania". Herrliche Aussicht auf das Gebiet rund um den Mittelrhein. Mit der Fähre fahren wir wieder zurück nach Bingen, Bernd und Wolfgang bringen uns wieder zu unserem Hotel. Am Abend besuchen wir nochmals das Weinfest, diesmal aber mit weit weniger Gedränge. Es war ein netter ausgefüllter Tag.
Bretzenheim - Trier Tageskilometer: 265 Wetter: Anfangs nur stark bewölkt mit zeitweisem Sonnenschein, dann Regen bis zum Wolkenbruch. Abfahrt 10.00 Uhr. Wolfgang bringt sein Angela mit und wir fahren den Rhein entlang bis zum "Deutschen Eck" in Koblenz. Kurze Rast und Besichtigung des Zusammenschlusses von Rhein und Mosel. Weiter geht es der Mosel entlang nach Peilstein, wo wir in der sehr netten Stadt Mittagspause machen. Den ersten Regenschauer warten wir noch im Gasthaus ab. Nach wenigen Kilometern heißt es Regengewand anziehen. Von da bis Trier regnet es ununterbrochen. Knapp vor Trier bekommen wir es dann noch mit einem Wolkenbruch zu tun. Wir konnten nur mit viel Mühe unseren Vordermann erkennen. Wir beschließen die wenigen Restkilometer bis Trier auf die Autobahn auszuweichen. Völlig durchnässt treffen wir in Trier ein. Ankunft ca. gegen 18.00 Uhr. Nach der Trockenlegung geht es auf ein kühles Bier. Abendessen im Hotel.
Trier - Lembach (Frankreich) Tageskilometer: 212 Wetter: Kein Regen, stark bewölkt bei maximal 20 Grad.
Abfahrt 9.03 Uhr. Wir fahren mit den Motorrädern in die Innenstadt von Trier. Mit dem "Römer Express" einer kleinen auf Rädern fahrenden Eisenbahn, machen wir bis 11.00 Uhr eine Stadtbesichtigung. Dann geht es weiter der Mosel entlang, durch Luxembourg, quer durch das Saarland und den Pfälzer Wald hinein in den nördlichen Elsass, wobei wir mehrmals die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich überqueren. Am Abend treffen wir in Lembach ein. In sehr netten Landgasthaus "zum grünen Baum" genießen wir die französische Küche mit dazu passenden Wein.
Lembach - Vogesen Tageskilometer: 199 Wetter: Stark bewölkt bis sonnig, maximal 21 Grad Abfahrt 9.45 Uhr. Wir fahren nur wenige Kilometer bis zur Maginot-Linie, dem ehemals französischen Schutzwall gegen Hitler Deutschland und schließen uns einer sehr interessanten Führung durch die Bunkeranlage an. Ein sehr gut, aber für uns zu schnell sprechender Fremdenführer geleitet uns rund 1 Stunde lang durch die Gänge, Schutzräume und Kanonenstellungen. Etwas durchgefroren treten wir unseren letzten gemeinsamen Motorrad Tag an. Wieder nur über Landstraßen führt uns Bernd quer durch das Land, leider gibt es immer wieder Umleitungen, welche das Navi einfach nicht akzeptieren will. Dennoch rücken die Berge der Vogesen immer näher.
Es entwickelt sich eine schöne Motorradtour über wunderbare Bergstraßen inmitten einer sehr schönen Landschaft. Über den Col de Bagenelles und den Col de la Schlucht (1.130 Hm) erreichen wir um 17.45 Uhr unser Quartier in den Vogesen. Hier erleben wir bei 13 Grad eine recht frische Bergluft. Bernd lässt es sich nicht nehmen uns auf ein kühles Bier einzuladen. Den Abend verbringen wir bei sehr guter französischer Küche im Hotel. Leider konnte das nette "Serviermadel" kein Deutsch, so dass die Verständigung etwas schwierig war. Noch komplizierter wurde dann das Aufteilen der Rechnung.
Individuelle Heimreise - Bretzenheim (Bernd) - Bodensee (Angela & Wolfgang) - Neuhoffen (Christel und Sepp, Herbert und Sepp) Tageskilometer: 685 Wetter: Sommerlich warm. Heute ist unsere gemeinsame Tour leider zu Ende. Nach dem Frühstück und der Verabschiedung von unseren deutschen Freunden führen uns unsere Wege in verschiedene Richtungen. Abfahrt 9.30 Uhr. Wir (Christel, Sepp, Herbert und ich) fahren die Vogesen hinunter bis Colmar und von dort aus nur mehr Autobahn über Strassbourg, Stuttgart, München bis nach Österreich. Nach langwieriger Suche (in Österreich ist Feiertag) finden wir in Neuhofen den Jagawirt, ein sehr nettes Gasthaus mit Fremdenzimmer und einem schönen Gasthausgarten.
Neuhofen - Wien Tageskilometer: 288 Wetter: Wolkenlos, sonnig und warm Über Ried im Inkreis führt und das Navi von Herbert auf direktem Weg auf die Autobahn. Treffen in Linz auf die Westautobahn und fahren gemeinsam bis Persenbeug. Dort verabschieden wir uns voneinander.
Ich fahre über Melk die Donau entlang bis Mautern, dann Krems, Langenlois nach Wien. Ankunft ca. 13.00 Uhr. | Verfasser Dies ist ein Reisebericht von Sepp Bolldorf aus Wien.
Hiermit möchte ich mich auch im Namen der übrigen Mitfahrer für die schöne Niederschrift der Moto-Tour bedanken.
Mitfahrer die Danke sagen:
Herbert & sein neuer Wasserboxer
Christel und Sepp
Angela
Wolfgang
Die Germania in Rüdesheim wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 und der folgenden Gründung des Deutschen Kaiserreiches am 18. Januar 1871 gebaut.
Schlusssatz
Ein Schlusssatz muss sein: Zuerst ein ganz großes "DANKESCHÖN" an Bernd, der die Reise super vorbereitet hat und uns damit einen ab-wechlungsreichen Urlaub beschert hat.
Sehr gefreut hat mich das Wiedersehen mit Wolfgang. Dass er seine Angela mitgenommen hat war eine echte Bereicherung. Unsere Freunde Christel und Sepp sowie Herbert haben viel dazu bei-getragen, dass es ein netter, lustiger Urlaub geworden ist. Ich hoffe, dass wir uns irgend wann wiedersehen.
Euer Sepp aus Wien
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